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Grosser Rat steht hinter Lyss

13.09.2017

Der Grosse Rat des Kantons Bern hat den parlamentarischen Vorstoss Junker/Schnegg als Postulat überwiesen und gleichzeitig abgeschrieben. Dem vorausgegangen waren die klärenden Worte von Polizeidirektor Hans-Jürg Käser: Lyss wird mit dem Waffenplatz nicht auf dem Sachplan Asyl erscheinen und für die Schliessung des Zieglerspitals soll eine Nachfolgelösung gesucht werden. Die Gemeinde Lyss ist erleichtert über die klare Haltung des Kantons, bleibt aber weiterhin kritisch und verfolgt die Entwicklung wachsam.

Lyss soll nicht die gesamte Last für Bundesasylzentren im Kanton Bern tragen und sicher nicht Standort von zwei Bundesasylzentren werden. Dies ist die Kernbotschaft, welche der Lysser Gemeinderat aus der Debatte über den parlamentarischen Vorstoss Junker/Schnegg nimmt.

Sämtliche Redenden waren sich einig, dass keinesfalls ein zweiter Standort bei der Lysser Kaserne realisiert werden soll. Weiter waren sich auch die meisten Grossratsmitglieder einig, dass in Lyss keine Standortkonzentration für die Bundesasylzentren erfolgen soll.
Vor allem die Aussagen von Polizeidirektor Hans-Jürg Käser am Ende der Debatte lassen die Lysser positiv aufhorchen: Einerseits bekräftigte Regierungsrat Käser, dass die Kaserne Lyss nicht auf dem Sachplan Asyl erscheinen wird und andererseits gab er auch bekannt, dass für die Zeit nach der befristeten Nutzung des Zieglerspitals Lösungen gesucht werden.

Die Lysser Behörden danken der Berner Regierung – allen voran Polizeidirektor Hans-Jürg Käser – für die klaren Aussagen. Zudem sind die Lysser Behörden dankbar für die breite Solidarität im Grossen Rat. Trotz dieser klaren Haltung des Kantons wird die Gemeinde Lyss weiterhin wachsam bleiben und alles daransetzen, dass der Bund entsprechend einlenken und die Kaserne Lyss vom Sachplan Asyl streichen wird.

Gemeinde Lyss | Marktplatz 6 | Postfach 368 | 3250 Lyss | 032 387 01 11 | gemeinde(at)lyss.ch