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Blaulichtpartner führen Grossübung durch

19.03.2018

Die Blaulichtorganisationen des Kantons Bern führen am kommenden Mittwoch, 21. März, eine Grossübung mit mehreren Ereignisorten im gesamten Kantonsgebiet durch. Ziel ist es, die eigenen Prozesse sowie die Zusammenarbeit auf den Prüfstand zu stellen und weiter zu verbessern. Die Übung mit zahlreichen Beteiligten kann zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen führen.

Die Blaulichtpartner des Kantons Bern pflegen seit Jahren eine enge Zusammenarbeit zu Gunsten der Bevölkerung. Die gemeinsame Bewältigung von Ereignissen wird von Angehörigen der Kantonspolizei, der Feuerwehren, der Rettungsdienste, des Care Teams des Kantons Bern, des Zivilschutzes sowie weiteren Beteiligten regelmässig bei institutionalisierten Führungskursen geübt.

Nach den Ereignissen im nahen Ausland und mit Blick auf die durch die zuständigen Bundesbehörden nach wie vor als erhöht eingeschätzten Bedrohungslage in der Schweiz haben die Organisationen entschieden, die implementierten Strukturen und Abläufe bei der Bewältigung von mehreren Grossereignissen im Kanton erneut auf den Prüfstand zu stellen. Im Auftrag der Kantonspolizei Bern, der Gebäudeversicherung des Kantons Bern als Aufsichtsorgan aller Feuerwehren sowie der Sanitätspolizei Bern wurden die entsprechenden Vorbereitungen an die Hand genommen.


Die Übung mit mehreren Ereignisorten findet am 21. März 2018 statt. Geplant sind Einsätze im gesamten Kanton; Schadenplätze sind unter anderem in den Grossräumen Bern und Emmental vorgesehen. Im Vordergrund stehen Handlungen von mehreren Tätern mit terroristischer Absicht. Dabei werden einerseits die Schnittstellenbewirtschaftung der Organisationen im Kanton aber auch die organisationsinternen Abläufe evaluiert.


Neben den Polizeikräften, Rettungsdiensten im gesamten Kanton, den Feuerwehren und dem Care Team des Kantons Bern werden auch Spitäler unter der Leitung des Kantonsarztamtes beübt. Im Einsatz stehen auch Flugrettungsdienste. Um die Übung mit zahlreichen Beteiligten so realitätsnah wie möglich auszugestalten, kann es zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen kommen. Die beteiligten Partner setzen jedoch alles daran, die Auswirkungen auf die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten.

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